Klausur 2019 der SPD Nuthetal

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Es bleibt viel zu tun! Die Klausurtagung des Ortsvereins am 19. September zog Resümee der Nuthetaler Ortsentwicklung.
Nun stehen u.a. die Neubauten für die Ortsteilfeuerwehren und der Umbau der Otto-Nagel-Schule mit der Sicherung des Hortes an.

Rückblick

In den letzten Jahren hat sich bei den Schulen und Sportstätten der Gemeinde einiges getan, auch auf Druck und mit Unterstützung der SPD-Fraktion in Gemeindevertretung: Gemeindevertreterin und Ortsvorsteherin Kathrin Krumrey hob etwa den Neubau der Turnhalle und des Kunstrasenplatzes, die Neugestaltung des Schulhofes der Otto-Nagel-Schule oder den Start der Umgestaltung des Schulhofes in Saarmund. Auf dem Weg sei endlich auch der dringend notwendige Kita-Neubau im Rehgrabengebiet.

Leider sei jedoch die Förderung des Kunstrasenplatzes in Saarmund ausgefallen. Ohne eine neue Förderzusage müsse das Projekt nun wieder mit anderen Investitionsvorhaben der Gemeinde abgewogen werden.

Künftige Investitionen

Und an Investitionen steht nach Meinung der SPD Nuthetal noch einiges an: Unbestritten stehen dabei die nach der Brandschutzkonzeption der Gemeinde vorgesehenen zwei Neubauten für die Ortsfeuerwehren (vgl. unseren Bericht Mai 2019) ganz oben. Ebenfalls muss endlich auch die Raumnot an der Otto-Nagel-Schule und dem dort untergebrachten Hort angegangen werden. Nach Meinung der Klausurteilnehmen wird hier an einem Erweiterungsbau kein Weg vorbeiführen.

Die SPD-Fraktion wird die Gemeinde deshalb auffordern, eine mittelfristige Investitionsplanung als verlässliche Basis für die Planungs- und Bauentscheidungen der Gemeindevertretung zu erarbeiten.

Ortsentwicklung

Vertieft befasste sich die Klausurtagung nochmals mit dem neuen Landesentwicklungsplan und den sich hieraus tatsächlich und realistisch ergebenden Entwicklungsmöglichkeiten für die Gemeinde. So soll nach dem Landesplan zwar der Ortsteil Bergholz-Rehbrücke deutlich wachsen, praktisch könnte dies aber wegen vorhandener Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiete nur sehr begrenzt erfolgen. In Saarmund und den anderen kleineren Ortsteilen dagegen gibt es zwar potenzielle Flächen (siehe unseren Bericht April 2019) , aber die Landesplanung schränkt die Erweiterung stark ein, während das unmittelbar angrenzende und nicht beschränkte Oberzentrum Potsdam aus allen Nähten platze.

Dieses Dilemma wird nun perspektivisch in einer Arbeitsgruppe vertieft. Dabei sollen nicht nur die künftige bauliche Ortsentwicklung, sondern auch die Verkehrsentwicklung, die Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Stadt Potsdam für den Besuch der Gemeindekinder in weiterführenden Schulen und Fragen der Verwaltungskooperation in den Blick genommen werden.

Zur kurzfristigen Ortsentwicklung werden wir bei der Gemeindeverwaltung nach dem Stand folgender – z.T. schon vor längerer Zeit beratener aber wohl „eingeschlafener“ Projekte nachhaken:

  •  Potenzialflächen Saarmund
  •  „Konzeptvergabe“ der Grundstücke in der Friedenstraße
  •  Gemeindeflächen am Panoramaweg/IGV

Neben diesen „langen Linien“ berieten die SPD-Mitglieder in ihrer Klausurtagung auch folgende aktuelle Fragen:

Schulwegsicherheit im Ort
Angepackt werden müssen wohl folgende Problembereiche: Alice-Bloch-Str./Wilhelm-Busch-Str., Arthur-Scheunert-Alle zwischen den Ampeln, Weinbergstr. in Saarmund.

Bürger- und Jugendbeteiligung in der Gemeinde
Den Bestrebungen in der Gemeinde, das Jugendparlament organisatorisch stärker zu reglementieren und die Anhörungsrechte zu beschneiden, werden wir klar entgegentreten. Wir treten auch dafür ein, dass die Schülersprecher zukünftig im Sozialausschuss angehört werden können, wenn es um Belange der Schule geht.

Nuthetaler Schüler auf Potsdamer Schulen
Unter Eltern wird erzählt, dass Potsdam an seinen weiterführenden Schulen angesichts des Mangels an Schulplätzen künftig vorrangig Potsdamer Schüler zulassen wird. Genaueres ist nicht bekannt, zuständig ist der Kreis. Es wurde vereinbart, zunächst bei der Gemeinde um Infos nachzufragen.