Presseerklärung vom 10. Januar .09
SPD für Abschluss der Arbeit des Arbeitskreises „Spezialbaugelände“
Nach Ansicht der Nuthetaler SPD kann der überparteiliche Arbeitskreis zum Bergholz-Rehbrücker Gewerbegebiet am Bahnhof seine Arbeit alsbald abschließen. Das erklärte die Nuthetaler SPD-Vorsitzende Monika Zeeb, nachdem sich der Vorstand der örtlichen SPD über den Stand der Arbeiten informiert hatte. Der Arbeitskreis unter der Leitung der Ortsvorsteherin von Bergholz-Rehbrücke Annerose Hamisch-Fischer hatte sich nach einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins zu den „Perspektiven für das Spezialbaugelände“ im Dezember 2007 gegründet. „In diesem Arbeitskreis wurde richtig geackert“, stellte Arbeitskreismitglied Uwe Steffen fest, „die Fakten sind zusammengetragen. Eigentümer, Nutzer, Insolvenzverwalter, Baurecht, Planungsabsichten der Stadt Potsdam im Zusammenhang mit der Verlängerung der Wetzlarer Straße, alles ist geklärt.“
Im Ergebnis sei das Hauptproblem die fehlende Erschließung. Ohne Anbindung an das öffentliche Straßennetz und mit veralteten Versorgungsleitungen könne sich das Gebiet nicht gut entwickeln.
„Der Arbeitskreis sollte seine Arbeit jetzt mit einer Handlungsempfehlung an die Gemeindevertretung abschließen“, meinte Monika Zeeb. Das Gebiet könne über die Ladestraße, über das angrenzende Potsdamer Gewerbegebiet oder aber über die Arthur-Scheunert-Allee erschlossen werden. Nuthetal solle eine Studie in Auftrag geben, die klärt, welche Erschließung am günstigen ist. Auf dieser Grundlage sollte die Gemeinde mit den Grundstückseigentümern sprechen. „Im ganzen Ort finanzieren Anlieger ihre Straße selbst“, meinte Zeeb. „Warum sollte das im Gewerbegebiet nicht möglich sein?“
Steffen berichtete auch über die aufgeschlossene Haltung der Stadt Potsdam zu einer interkommunalen Zusammenarbeit sowohl bei Fragen der Erschließung als auch bei den Planungen zur Anbindung der Nutheschnellstraße an die Autobahn.
„Wir sollten das aufgreifen“, sagte Zeeb. Nuthetal könne in diesem Zusammenhang auch sein Interesse an einer Standortverlegung der ALBA-Abfallbehandlungsanlage zur Geltung bringen. Die Potsdamer Schrottreyclinganlage führt im Nuthetaler Gewerbegebiet wie auch im angrenzenden Wohngebiet zu erheblichen Geruchsbelästigungen.