Katrin Krumrey

Katrin Krumrey

Selbstständige Rechtsanwältin, Jahrgang 1972, verheiratet, zwei Kinder, Vereinsvorsitzende des Brücke e.V., Mitglied im Lauf- und Wanderverein und im Mehrgenerationenhausverein.

Sie ist langjährige Gemeindevertreterin und leitete bis 2019 den Sozialausschuss. Seitdem ist sie 2019 Ortsvorsteherin in Bergholz-Rehbrücke.

Als Mutter zweier Kinder liegen ihr Kinder und Jugendliche und Familien besonders am Herzen: „Nuthetal ist als familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet worden – das verpflichtet!  Familien fühlen sich wohl in Nuthetal, wir haben gute Kinderbetreuungsangebote bei den Tagesmüttern, Kitas und Schulen und vielfältige Angebote der Vereine für unsere Kinder und Jugendlichen. Das alles gilt es auch zukünftig zu unterstützen und weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2018 kandidierte sie auf Vorschlag der CDU und SPD zur Bürgermeisterwahl in Nuthetal und verfehlte nur hauchdünn eine Mehrheit gegen die Amtsinhaberin.

Kurt Kühne

Kurt Kühne

Gärtnermeister, verheiratet, ein Sohn, zwei Enkel.

Der gebürtige Saarmunder kennt seinen Ortsteil wie seine eigene Westentasche. Er hat beste Verbindungen in die Nuthetaler Verwaltung, wo ihn jeder kennt. Ob Sportplatzbau, Straßenbauarbeiten, Kitabedarf, Vereinswünsche oder Gefahrenstellen: Kühne regelt alle Saarmunder Angelegenheiten auf dem kurzen Dienstweg. Praktisch jede Woche bespricht er die anstehenden Probleme persönlich im Nuthetaler Rathaus mit den zuständigen Mitarbeitern. Diese Vorgehensweise und seine bodenständige und immer an der Sache orientierte Art machen ihn erfolgreich.

Seine langjährige ehrenamtliche Arbeit im Ortsbeirat Saarmund und als Ortsvorsteher hat Kurt Kühne 2019 aufgegeben. „Ich habe mich dort viele Jahre gerne engagiert,“ sagt er. „Aber jetzt wäre gut, wenn auch Jüngere mitarbeiten.“ Im Ortsbeirat folgte ihm William Böhm.

Monika Zeeb

Monika Zeeb

Juristin, arbeitet bei der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Mitglied der Gemeindevertretung (Vorsitzende der Fraktion SPD/AIV)

„Die Kommunalpolitik ist mein liebstes Hobby“

Wir sind mit unseren beiden inzwischen erwachsenen Kindern im Jahr 2000 von Stuttgart ins schöne Bergholz-Rehbrücke gezogen. Das haben wir nie bereut. Der SPD-Ortsverein war einer meiner ersten Anlaufpunkte; lange Jahre war ich dessen Vorsitzende und habe dabei viele engagierte Menschen und ganz Nuthetal, also auch Saarmund und die Dörfer kennengelernt. So war das mit meiner Integration.

Die Mitarbeit in der Gemeindevertretung finde ich sehr befriedigend. Ortsentwicklung kann man sich halt real im täglichen Leben anschauen. Und es ist in den letzten Jahren viel vorangegangen! In anderen Gemeinden schaue ich immer, was dort gut ist. Was können wir uns abgucken? Was gibt es an öffentlichem Grün, wie sehen die Kitas aus, die Neubaugebiete, die Straßenbeleuchtung, die Plätze, die Denkmäler, die Verkehrsführung, wie sind Uferbereiche gestaltet (da haben wir in Nuthetal noch viel Potential!)?

Ich wollte auch schon mal Ortsvorsteherin von Bergholz-Rehbrücke und Nuthetaler Bürgermeisterin werden; das haben die Wählerinnen und Wähler aber mehrheitlich verhindert. Der Spaß an der Kommunalpolitik ist mir trotzdem geblieben. Inzwischen bin ich seit vielen Jahre in der Gemeindevertretung, dort die Vorsitzende der SPD-Fraktion. Bis zur Kommunalwahl 2019 war ich auch Mitglied im Ortsbeirat Bergholz-Rehbrücke und im Kreistag von Potsdam-Mittelmark. 

Außerdem bin ich schon lange und wirklich gerne Fördermitglied in unserem Nuthetaler Verein für Jugendsozialarbeit Brücke e. V. Es ist super, was dieser Verein auf die Beine stellt.

Im Jahr 2017 wurde ich zur Vorsitzenden des Nuthetaler Mehrgenerationenhausvereins und 2019 wiedergewählt. Den Verein gibt es seit 2006; damals war die Alte Schule in der Schlüterstraße eine echte Bruchbude. Dank unserer „Rentnerbrigade“ ist das Haus heute ein Schmuckstück und beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Der Jugendclub von Brücke e. V. hat ansprechende Räumlichkeiten im Obergeschoss. Im Erdgeschoss residieren das Mehrgenerationenhaus, das Familienzentrum und die Landesarbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser in Brandenburg. Unser Verein ist der Träger dieser drei Einrichtungen. Es gibt vielfältige Angebote und wer möchte, kann dort auch selbst was auf die Beine stellen. Wir haben viele engagierte Mitglieder, die uns bei allem Möglichen helfen. Ein ganz arg netter und wichtiger Verein!

Wo können Sie mich sonst so antreffen? Z. B. bei den Sonntagsgottesdiensten der evangelischen Gemeinde in der schönen Bergholzer Kirche (11 Uhr). Die mag ich sehr und da bin ich öfter dabei. Und in meinen sportlichen Phasen jogge ich auch gerne um den Ort.

Steffi Neumann

Steffi Neumann

Projektleiterin, 36 Jahre, zwei Kinder

Steffi Neumann engagiert sich seit 2012 im Ausschuss der Kita „Anne Frank“ und setzt sich dort für die enge Zusammenarbeit von Erziehern, Eltern und Gemeindeverwaltung ein. Sie ist Mitglied im Förderverein Groß und Klein.

Sie kam zum Studium aus der Uckermark nach Potsdam und lebt mit ihrer Familie seit mehr als zehn Jahren in Nuthetal.

Zusammen mit ihrem Lebensgefährten hat sie mehrfach Spielplatzaktionen zur Säuberung der Spielplätze im Rehgrabengebiet initiiert und organisiert. Ihr liegen ihr Erhalt und Sanierung der vorhandenen Spielmöglichkeiten besonders am Herzen.

Als Sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss setzt sie sich u.a. für eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde mit genügend Kitaplätzen ein, die in jeder Hinsicht gut ausgestattet und bezahlbar sind.

Willi Gramberg

Willi Gramberg 

Willi Gramberg lebt mit Unterbrechungen seit über 20 Jahren in der Gemeinde. Er arbeitet als IT-Sicherheitsberater und engagiert sich in seiner Freizeit für das von unserer ehemaligen Zahnärztin Frau Dr. Steffi Schatz gegründete Waisenheim in Kenia.

In der Kommunalpolitik setzt er sich als Sachkundiger Einwohner im Ortsentwicklungsausschuss vor allem dem bedarfsgerechten Ausbau und der Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur ein.  Hier stehen Sicherheit und Nutzbarkeit im Vordergrund. Besonders für sichere Schulwege möchte er eintreten. Aber auch die überörtlichen Anbindungen sind in seinem Fokus.

 

 

William Böhm

William Böhm ist seit 2019 Gemeindevertreter und Mitglied im Ortsbeirat Saarmund. Er wurde von der SPD-Fraktion in den Finanzausschuss entsandt.

„Seit mehreren Jahren bin ich ehrenamtlich im Jugendparlament Nuthetal aktiv und sehe, wie stark unsere Gemeinde und unser Ort durch das ehrenamtliche Engagement der Saarmunder und Nuthetaler geprägt ist. Ich möchte, dass ehrenamtliches Engagement in unserem Ort gestärkt und gefördert wird, damit Saarmund seinen familiären Charme beibehält und sich alle Saarmunder durch ausreichend Freizeitangebote und attraktive Veranstaltungen wohlfühlen.“

William Böhm ging in Saarmund schon in den Kindergarten und zur Schule und pendelt derzeit täglich von Saarmund aus zum Studium nach Berlin.

Besonders am Herzen liegt ihm nachhaltige Gestaltung des Ortes, sowohl sozial als auch ökologisch. „Ich finde es wichtig, in ein gutes Fahrradwegenetz zu investieren, welches Saarmund nicht nur mit Rehbrücke, sondern auch mit den anderen Ortsteilen Nutehtal‘s, aber auch mit Langerwisch und Michendorf verknüpft. In Ergänzung dazu braucht es einen verlässlichen öffentlichen Personennahverkehr. Jeder Saarmunder und Nuthetaler sollte in der Lage sein, seinen täglichen Arbeitsweg mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen und an jedem Kontenpunkt einen sicheren Platz für sein Fahrrad oder einen sicheren Parkplatz vorzufinden.“ 

William Böhm wendet sich gegen eine starke Erhöhung des Verkehrsaufkommens im Zuge der Planung der Deponie in der Fresdorfer Heide. „Wir leben in der Natur und es ist unsere Pflicht, dieses Naherholungsgebiet lebens- und sehenswert zu erhalten.“