Nominierung Sebastian Rüter

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Sebastian Rüter ist Kandidat der SPD zur Landtagswahl 2019

Einmütig haben die Mitglieder der SPD im Wahlkreis 20 (Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Nuthetal), den 42jährigen Sebastian Rüter zum Direktkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr gewählt. Rüter ist Leiter der Geschäftsstelle des Europäischen Betriebsrates der Deutschen Bahn AG und folgt Sören Kosanke, der nach zwei Wahlperioden den Landtag verlassen wird.

In einer kämpferischen Bewerbungsrede umriss der zweifache Familienvater sogleich erste Schwerpunkte seines Wahlprogrammes: „In allen Teilen unseres Wahlkreises brauchen wir bezahlbaren Wohnraum. Wir brauchen eine Lösung für den immer mehr werdenden Verkehr. Die gesamte soziale Infrastruktur muss mitwachsen damit wir unsere Städte und Gemeinden zusammenhalten können.“

Um die soziale Mischung, die den Wahlkreis prägt und lebenswert macht, zu erhalten, plädiert Rüter für einen Vorrang für den sozialen Wohnungsbau „Wir brauchen eine strikte Quote für sozialen Wohnungsbau bei jedem neuen Wohnungsbauprojekt in der Region.“ Zur Erhaltung der hohen Lebensqualität sei es außerdem wichtig, die Verkehrsprobleme in den wachsenden Speckgürtelgemeinden in den Griff zu bekommen.

Rüter, der Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft in Brandenburg ist, will für eine breit angelegte Verbesserung des ÖPNV antreten: „Die Menschen wollen nicht mehr täglich Lebenszeit im Stau verschwenden. Sie möchten auf Öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Das klappt aber nur, wenn das Angebot stimmt. Wir brauchen gute kommunale und überregionale Bussysteme, aber auch mehr Investitionen in die Erneuerung von Straßen. Nur so fließt der Verkehr.“ Der frischgebackene Kandidat warb außerdem für die Verlängerung der S25/26 nach Stahnsdorf und den Wiederaufbau der Stammbahnstrecke sowie ein größeres Angebot auf der Strecke des RE7.

Mit klaren Worten forderte Rüter außerdem die Anhebung des Mindestlohns für öffentliche Auftragsvergaben auf 12.63 Euro und verstärkte Bemühungen beim Ausbau der sozialen Infrastruktur, damit „damit unsere Städte nicht zu Schlafstätten am Rand der Landeshauptstadt und der Bundeshauptstadt werden.“